Immobilien-Entwicklung 2017/2018 in Vorarlberg

Marktausblick & Trends

Wohnen in Vorarlberg: Noch Leistbar? Wer soll das bezahlen?

Der Immobilienmarkt ist ein funktionierender Markt. Die Geldentwertung spiegelt sich in den gestiegenen Rohstoff- und Immobilienpreisen. Dafür kann der Immobilienmarkt nichts. Natürlich kann man an der Änderung gewisser Stellschrauben eine Entlastung herbeiführen (Stichwort: Baunutzungszahlen, Deregulierung der Bauvorschriften etc.) Das Problem liegt aber auch und vor allem in der Abgabenquote bzw. Steuerbelastung, die den Bürgern und somit der Kaufkraft zugemutet wird. Der Mittelstand wird überdurchschnittlich besteuert. Die seit Jahrzehnten gestiegene Steuer- und Abgabenbelastung hat einen Doppeleffekt: Sie reduzierte nicht nur reale Einkommenszuwächse, sondern verteuerte gleichzeitig auch die Herstellkosten für Wohnimmobilien. Wenn die Bürger „mehr verdienen“, sind auch die gestiegenen Lebenshaltungskosten und Immobilienpreise kein Problem.

Deshalb: Beseitigung des Reformstaues auf Regierungsebene, Abschaffung der kalten Progression und Reduktion der Lohn- und Einkommensteuer sowie der Unternehmenssteuern und gleichzeitig Abbau des Wohlfahrtsstaates.

Immobilien-Entwicklung, Prognose, Ausblick und Trend

Der Marktdruck und das Wachstumsmoment bei den Wohnimmobilien werden groß bleiben. Die Ertragsoptionen bleiben trotz des steigenden Risikos unverändert. Die Anleger kämpfen mit steuerlicher und mietrechtlicher Überregulierung sowie steuerlichen Unsicherheiten. Grundstücke sind knapp und steigen weiter im Preis. Der gewerbliche Immobiliensektor entwickelt sich weiterhin verhalten. Prognosen sind schwierig, da die gesamtwirtschaftliche weitere Entwicklung der Finanzhaushalte der einzelnen Länder / der EU sowie die Entwicklung der Zinsen eine große Rolle spielen wird.

Unser Fazit:

Der funktionierende Immobilienmarkt kämpft mit Überregulierung (Bauvorschriften, Steuerrecht, Mietrecht und zu niedrigen Baunutzungszahlen. Die ständig gestiegene Abgabenlast verteuert die Produktionskosten für Immobilien und schmälert die Kaufkraft der Bürger. Die kalte Progression gehört beispielsweise rückwirkend abgeschafft. Die Geldentwertung ist sichtbar vorhanden, dieser Trend wird weiter anhalten. Ich rechne im Wohnungsbereich im heurigen Jahr mit anhaltend starken Preisen, die Grundstückspreise werden weiter steigen.